O-Week

So, jetzt habe ich etwas Zeit mich mit dem Vergangenen zu beschäftigen.

Kommen wir also zum ersten Teil der kurzen Abhandlung „was bisher geschah“.

Das ist im Grunde relativ einfach erklärt:

  1. Ich bin nach Auckland geflogen.
  2. Ich bin in Auckland angekommen.
  3. Ich habe in der ersten Woche an einigen Veranstaltungen der O-Week teilgenommen.

Das soll es für diese Runde sein.

Das heißt eigentlich nicht direkt, denn ich werde zu den 3 Punkten noch ein paar Kommentare abgeben.

Zu 1.: Ich habe keine Ahnung, wer das alles so ähnlich erlebt, wie ich, aber bevor ich nach Auckland aufgebrochen bin, war ich kaum aufgeregt und kaum unruhig. Ich hatte auch eigentlich keine Zeit dazu, immerhin musste ich Mittwoch noch eine Prüfung ablegen und am Donnerstag sollte es ja losgehen. Ich war also eigentlich bis zum Tag vor dem Abflug mit verschiedensten Sachen beschäftigt und die Prüfung – übrigens sehr erfolgreich und zufrieden – war nur eine davon. Die zweite „wesentliche“ war der Umzug.

Ich hatte also bis Donnerstag eigentlich keine Zeit mich wirklich damit zu beschäftigen, dass ich „wieder“ ein Jahr lang von Zuhause – im groben Sinne Deutschland, im engeren Sinne das engere Umfeld, also Familie und Freunde – weg sein würde. Ich war also letztendlich emotional überhaupt nicht darauf eingestellt. Bis zum Donnerstag war der Abschied sehr „distanziert“ und formell gewesen. Schade eigentlich, aber so ist das nun mal. Das hat sich dann am Donnerstag ins Gegenteil gekehrt. Der Abschied von meiner Familie am Flughafen hat einfach etwas endgültiges und als ich dann durch die Sicherheitsschleuse gegangen bin, wurde mir allmählich bewusst, dass wirklich ein Jahr sein würde.

Daher hatte ich am Flughafen also gemischte Gefühle: einerseits die Freude auf Neuseeland, andererseits der Abschied.

Aber im „nach vorne sehen“ kann ich ganz gut sein ;).

Emirates hat ein unglaubliches Angebot an Unterhaltungsprogrammen auf den Flugzeugen. Also kein Grund gelangweilt zu sein. Und ich habe bisher bei keiner anderen Airline so gutes Essen gegessen, wie bei Emirates. Daher „thumbs up“ für Emirates.

Zu Ende des Fluges von Düsseldorf nach Dubai wurde mir dann unwohl … mit dem Resultat, dass ich einen Pyjama aus der ersten Klasse bekam, der mir die Hose ersetzte. Bis ich mein Gepäck in Auckland empfangen habe bin ich dann also in der Emirates Pyjamahose unterwegs gewesen.

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Zu 2.: In Auckland wurde ich dann am Flughafen vom University Pickup Service abgeholt. Zusammen mit einigen anderen Studenten. Die meisten davon (etwas mehr als die Hälfte), wer hat es anders erwartet: „Deutsche“.

Auch unterwegs hatte ich schon auf den Flugzeugen (insbesondere im Flugzeug von Düsseldorf nach Dubai) vor, neben und hinter mir Reisende nach Neuseeland entdeckt, von denen interessanterweise nicht alle über Melbourne nach Auckland weiterflogen, sondern einige über Sydney oder Canberra. Und eben diese flogen dann mit der neuen A380. Die habe ich also verpasst – das heißt ich habe sie schon gesehen, bin aber nicht drin geflogen.

In Auckland ging es dann durch die Einwanderung, den Zoll und die Biosecurity – die legen hier verdammt viel Wert drauf das Land gegenüber Tier- oder Pflanzenseuchen von anderen Orten abzuschirmen.

Und in Auckland dann in das Wohnheim, wo ich mich bis 23 Uhr Ortszeit wach gehalten habe, indem ich mich mit meinen bereits anwesenden Etagenmitbewohnern unterhalten habe. Am nächsten morgen habe ich dann noch ein mal gut ausgeschlafen und danach war auch das Jetlag überwunden. Meine Strategie, auf dem Flug von Dubai nach Melbourne etwas zu schlafen hat sich also ausgezahlt.

Zu 3.: In der ersten Woche wurden hier einige Events von dem „Hauspersonal“ organisiert. Jede Etage hat einen RA einen Residence Assistant, das sind Studenten, die den anderen Studenten auf der Etage assistieren bei Fragen sollen und so ein wenig nach den Personen auf der eigenen Etage „gucken“ sollen.

Mein RA heißt Jack und ist ein Netter. Aber auch die RAs der anderen Etagen sind cool. Die Namen der RAs hat man relativ schnell kennen gelernt und Überblick bekommen. Bei den anderen Mitbewohnern war das dann schon eine größere Herausforderung.

Huia

Hier könnte ich dann auch noch anführen, dass ich im Huia-Wohnheim wohne, Huia ist ein Vogel, der wie so viele anderen Vögel auch, nur in Neuseeland vorkommt. Außerdem ist er ein heiliger Vogel der einheimischen Maori-Kultur.

In der O-Week – Orientierungswoche – fanden im Wohnheim, oder besser vom Wohnheim organisiert, einige Veranstaltungen statt, bei denen man mit den anderen Mitbewohnern unterwegs war. Da habe ich dann natürlich prompt teilgenommen. Unter den Veranstaltungen waren

  • Die UniSmart Lecture, eine „Comedy-Veranstaltung“ die den Einstieg ins Studentenleben vereinfachen soll
  • Führungen über das Uni-Gelände und zu den Einkaufsmöglichkeiten
  • Ein Grillabend
  • Einen Ausflug zum Freizeitpark
  • Events im Park, der ist quasi direkt vor der Haustür
  • Und natürlich jede Menge Party, das bedeutet erst Kneipe, dann Club

Insgesamt habe ich also kaum Zeit gehabt anderes zu machen, als an den O-Week Events teilzunehmen und einkaufen zu gehen, um meine Grundausstattung zu besorgen.

Am Wochenende war dann noch ein Ausflug in die Natur Neuseelands angesagt, aber das muss bis zum nächsten Blog warten, ich will ja nicht alles in einen Eintrag quetschen ;).

Viele Grüße aus Auckland, Neuseeland
David

3 comments to O-Week

  • Ulrich Kügler

    Hallo David, Deine Idee mit dem Blog finde ich gut. Damit bin ich jetzt also ein Blogger geworden. Am besten finde ich den Namen von Deinem Studentenwohnheim. Mach doch mal ein Foto von Deinem Arbeitsplatz. Uli

  • Erik

    Heyhey!
    Klingt echt super lässig 😀 Neidisch bin ich auch schon… klar, liegt auch dran, dass ich auch noch gut Klausuren ausstehen habe, aber trotzdem, würde schon gerne tauschen! Ah, und ich muss zustimmen: Gute Idee mit dem Blog, freu mich auf den nächsten Eintrag!
    Beste Grüße!

  • Gerhard Hille

    Hallo David, das hört sich ja alles gut an. Die Tour mit dem A380 hätte ich dir natürlich extra gegönnt. Ich freue mich, dass dein Start offensichtlich gut verlaufen ist. Bin gespannt – wie Uli – auf Bilder, speziell über deinen Arbeitsplatz. Natur und Party sind ja nur das Eine. Keep cool! Gerhard

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